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Touren & Betten > Reiseberichte > Andalusien-Tour (2008) > Tag 7

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Kleine Gedächtnisstützen, was man besser nicht machen sollte, stehen an den spanischen Autobahnauffahrten.

Wir wussten lange nicht, wie wir unseren letzten Urlaubstag in Andalusien verbringen sollten. Es sollte nur, da waren wir uns sicher, nicht mit allzu viel Fahrerei verbunden sein. Die Sonne lachte wieder herrlich vom Himmel, und so gingen wir nach dem ausgiebigen Frühstück an den Strand und schauten Pferden, Reitern und Wellen zu. Einem Reiter war leider sein Pferd ausgebüchst, dem er am Strand entlang nachrannte.

Mittags machten wir uns erneut auf den Weg nach Cadiz: Die Stadt hat uns gut gefallen, da wollten wir unbedingt noch ein paar weitere Eindrücke sammeln. Und noch einen zweiten Versuch starten, den Leuchtturm der historischen Stadt mit etwas mehr Licht auf der Seite aufzunehmen. Heute haben die Andalusier einen Brückentag, viele sind fortgefahren und tummeln sich an den Stränden. Die Hoffnung, nun leichter in der Stadt einen Parkplatz zu bekommen, haben wir aber vergeblich. Letztlich parken wir wieder nahezu genau da, wo wir auch zwei Tage zuvor bereits gestanden haben.

Wieder steht die Sonne zwar nicht optimal für den Leuchtturm, aber deutlich besser als beim letzten Mal. Dafür ist die verbindende Mole so voll, dass hier nicht viel geht. Der Atlantik ist zwar zum Baden noch viel zu kalt, dennoch probieren es einige Unerschrockene. Wir nicht, natürlich. Wir schlendern durch die sehr schöne Altstadt, die zwar stellenweise etwas ausgestorben erscheint, aber viel andalusischen Charme verbreitet. In den Gassen wurden extra einige Rundwege für Besucher abmarkiert, die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten umfassen.

Es geht auf den Sonnenuntergang zu. Zum Abschied sieht der heute besonders schön aus, wenngleich die Sonne wieder hinter einem dicken Wolkenband am Horizont verschwindet. In der tiefstehenden Sonne besuchen wir die nahe Storchenkolonie. Bei Chiclana befinden sich auf vielen Strommasten Nester der schönen Vögel, die sich in den nächsten Wochen wieder auf den Weg in unsere heimischen Gefilde machen.

Ein schöner letzter Tag war das. Am nächsten Morgen heißt es früh aufstehen: Einen kleinen Kaffee um 7 Uhr, Fahrt nach Jerez zum Flughafen, Mietwagen abgeben, Schlangestehen zum Einchecken zwischen vielen anderen unentspannten Deutschen. Zweieinhalb Flugstunden später hat uns das Ruhrgebiet wieder. Es regnet.

Meister Adebar sonnt sich im Abendlicht. Sehen wir uns bald in Deutschland wieder?

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