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Touren & Betten > Reiseberichte > Andalusien-Tour (2008) > Tag 1

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Unser Zuhause für sieben Tage...

Jerez de Frontera besitzt einen kleinen gemütlichen Verkehrsflughafen. Gegen 9 Uhr morgens landet hier eine Boeing 737-800 von Tuifly aus Düsseldorf, entlässt einen Haufen urlaubshungriger Fluggäste, tankt auf und startet anschließend wieder Richtung Rheinland. Diesmal landen auch wir in Sachen Urlaub hier. Andalusien steht im Februar 2008 auf unserem Reiseplan. Neben einigen neuen Leuchttürmen, die wir uns ansehen möchten, sind wir auch gespannt auf die berühmten weißen Dörfer in den Bergen, auf Gibraltar, gutes Essen, ein paar wärmende Sonnenstrahlen... und ein paar Leuchttürme!

Davon merken wir bei der Ankunft erst einmal nicht viel. Der Flughafen wirkt „niedlich“, zwei Gangways entladen die Fluggäste unmittelbar auf dem Rollfeld. Per pedes geht es in die Empfangshalle, wo ein wenig Chaos an der Gepäckannahme entsteht: An den beiden Gepäckbändern werden wild gemischt die Koffer unseres Fluges wie auch eines aus München ausgegeben. Die meisten Reisenden rennen hektisch zwischen den beiden Bändern hin und her.

Wir sind relativ früh mit unserem Gepäck durch und können bald darauf unseren Mietwagen, einen Peugeot 306 HDI, in Empfang nehmen, der leider furchtbar nach Duftbäumchen stinkt. Der Himmel hängt voller Wolken, als wir durch die recht öde Salinenlandschaft der Bucht von Cadiz auf Chiclana zufahren.

Ankunft im Hotel in Novo Sancti Petri und erstes Aklimatisieren. Am nahen Strand können wir in einiger Entfernung die kleine gleichnamige Insel sehen, auf der auch ein Leuchtfeuer steht. Wir laufen im aufkommenden Regen am Strand entlang und holen uns Appetit auf das Abendessen. Leuchttürme haben wir nicht fotografiert.


Ronda... die historische Brücke passt nicht ansatzweise auf das Bild.

Der Himmel ist noch dunkler. Wir stehen früh auf und fahren mit unserem Wagen Richtung Osten. Über Medina Sidonia erreichen wir Arcos und von da aus über die Bergstraße A-376 bis in das berühmte Örtchen Ronda, dessen Spuren bis weit in die Zeit der Mauren und der Römer zurückreichen. Die berühmte Brücke Puente Nuevo zwischen den beiden Stadthälften ist ein eindrucksvolles Fotomotiv. Für den Rückweg wählen wir den Weg entlang der Küste, doch zuvor besuchen wir den Naturpark Sierra de la Nieves, der allerdings nahezu komplett in dichten Nebelwolken verschwindet. Dennoch laufen wir hier einen schönen Wanderweg entlang und folgen den Angaben unseres GPS-Geräts bis zu einem Geochache, den wir glücklicherweise auch tatsächlich finden. Unser erster in Spanien, und dazu nicht gerade ein leichter. Doch die Zeit ist schneller vorangeschritten als erwartet.

Wir entscheiden uns nun um. Statt, wie geplant, den Rückweg entlang der Küste zu nehmen, entscheiden wir uns für die Nebenstraßen durch die Berge. Tolle Straßen, die wir allerdings wegen sporadischen Regenschauern und dichten Nebelwänden nicht immer genießen können. Nach drei Stunden scheinbar endloser Serpentinen erreichen wir sehr müde und ziemlich ausgehungert wieder unser Hotel. Leider keine Leuchttürme fotografiert!

Die weißen Dörfer sind heute leider eher grau... der nächste Regen kommt bestimmt!

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