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Space Shuttle Enterprise | Rechte: M. Werning / leuchttuerme.net
Enterprise, die Zweite: Während wir eigentlich nur die Wartezeit auf unseren Rückflug überbrücken wollen, entpuppt sich die Außenstelle des Air & Space-Museums am Dulles Airport als echter Juwel!

Gegen 9.30 Uhr verlassen wir unser Hotel, fahren auf der Route 236 gen Westen und wieder auf den Washingtoner Außenring, um kurz darauf auf die mautfreie Autobahn zum Dulles Airport zu fahren. Dort geben wir pünktlich und ohne weitere Probleme unseren Wagen bei Alamo ab und werden mit dem Suttlebus zum Terminal 1 gefahren. Unsere drei Stunden Wartezeit bis zum Öffnen des British Airways-Schalters überbrücken wir mit einem Starbucks-Besuch, Lesen und einigen Rundgängen. Das schöne neue Kartenspiel rühren wir dagegen nicht an. Dann endlich können wir unsere vier Koffer aufgeben – es gibt wegen der Umbuchung noch einige Probleme mit dem Computer, aber die gute Dame versichert uns, dass wir schöne Plätze bekommen und - wegen der Hochzeitsreise - auch noch vorab in der British-Air-Longe essen dürfen. Bis zum Abflug ist noch sehr viel Zeit, die wir für einen kleinen Ausflug nutzen: In einem Hangar am Rande des Flughafens hat das Air & Space-Museum von Washington eine Außenstelle eingerichtet, in der größere Flugobjekte, die in der Innenstadt keinen Platz mehr fanden, untergebracht werden. Ein Shuttlebus bringt uns für die Unsumme von 1 $ (wohlgemerkt: für Hin- und Rückfahrt!) innerhalb einer Viertelstunde zum Gelände, das wir wieder kostenfrei betreten dürfen.

Wir sind beide keine Flugzeugfans, aber was hier an Exponaten zusammengetragen wurde, darf man schlichtweg als sensationell bezeichnen: Neben einer Concorde und einer Boeing 707 stehen Dutzende von Kleinflugzeugen und teils Nachbauten, teils Originale aus der Pionierzeit der Luftfahrt nebeneinander. Bei einem Flugzeug bleibt uns fast ein Kloß im Hals stecken: Die »Enola Gay« steht hier, die die erste Atombombe über Hiroshima abwarf. Kritische Töne dazu bei den Führungen oder den Erläuterungsschildern? – Natürlich Fehlanzeige!

Das Highlight überhaupt ist das erste Space Shuttle: Die Enterprise aus dem Jahre 1977 war zwar nie im Weltraum, wurde aber für die zahlreichen Tests der Steuerdüsen und des Landevorgangs im Vorfeld ausgiebig in der Luft getestet und wurde von Boeing 747-Flugzeugen in die höheren Luftschichten der Erde gebracht. Neben diesem Exemplar existieren heute nur noch die drei weiteren Shuttles Discvery, Endeavour und Atlantis, die aber in Kürze außer Dienst gestellt werden sollen.

Nach einem wunderbaren Menü in der BA-Lounge erleben wir einen wirklich schönen Heimflug.

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