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Deutschland > Flensburger Förde, Kieler Förde > Holnis 

D | Holnis
54° 52' N | 009° 34' E C 1134

Auf der Halbinsel Schausende in der Flensburger Förde entstand bereits 1896/97 ein erster Leuchtturm. Ein 13 m hoher viereckiger Turm, erbaut aus gelbem Backstein, diente zur Markierung der Landzunge, die die Innere Flensburger Förde von der Äußeren trennt.

Als die Automatisierung des Leuchtturms in den 1960er-Jahren anstand, sollte sich die als zu aufwändig herausstellen. Stattdessen wurde in unmittelbarer Nachbarschaft ein neuer Turm aus Beton nach aktuellen Standards im Jahre 1964 gebaut. In Betrieb ging der Turm allerdings erst am 10. Mai 1967. Zum Schutz des Stahlbetons wurde er außen mit roten und weißen Hartfaserplatten verkleidet, nachdem sich die ursprünglich vorgesehenen Fliesen nicht bewährten. Optisch entspricht der neue Leuchtturm, der den Namen Holnis erhielt, den etwa zeitgleich entstandenen Leuchtbaken an der Elbe oder aber auch dem (einige Meter höheren) Leuchtturm Marienleuchte auf Fehmarn. Das Leuchtfeuer ist automatisiert und wird von der Verkehrszentrale in Travemünde fernüberwacht. Der alte Turm, der 13 Jahre an seiner Seite stand, wurde 1980 abgerissen.

Der Leuchtturm Holnis dient als Orientierungs-, Leit- und Quermarkenfeuer und befindet sich am Nordende der Ortschaft Schausende. Die Möglichkeiten zum Fotografieren des Turms sind etwas eingeschränkt, aber wir hatten bei unserem Besuch kurz vor Sonnenuntergang Glück: Die Besitzer des angrenzenden Wiesengrundstücks feierten gerade eine kleine Party und ließen uns freundlicherweise auf Ihr Gelände.

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