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Deutschland > Unterweser (Süd) > Warteplate (Unterfeuer)

D | Warteplate (Unterfeuer)
53° 14' N | 008° 29' E B 1299.79

Von Bremen aus weserabwärts gesehen, beschreibt der Strom eine langgezogene Kurve nach Norden, in deren Verlauf neben den Richtfeuern Lemwerder, Juliusplate und Berne drei Richtfeuer entlang des Elsflether Sandes die Schifffahrt leiten. Alle diese Feuer befinden sich auf der linken Weserseite.

Für die drei Richtfeuerlinien am Elsflether Sand, der der Stadt Elsfleth vorgelagerten Halbinsel in der Weser, stehen insgesamt vier Leuchtbaken nahe des Ufers, von denen zwei gleich zwei Richtfeuerlinien dienen und abweichend von der Regel jeweils eigene Bezeichnungen besitzen.

Die nördlichste der vier ist die kleine Gitterbake Warteplate, die gemeinsam mit dem Oberfeuer Soltplate für weseraufwärts fahrende Schiffe die Stromkrümmung einleitet. Nur wenige hundert Meter weiter übernimmt dann die Richtfeuerlinie Hohenzollern / Stempelsand die weitere Bezeichnung des Fahrwassers.

Erst 1999 musste das Unterfeuer Warteplate seinen Standort um 115 m weiter stromabwärts versetzt werden, das nun auf einer mit Spundwänden gesicherten eigenen kleinen Insel errichtet wurde. Der Feuerträger entspricht in seiner Bauweise den typischen Gitterbaken der Weser neuerer Bauart (wie z.B. Osterpater) und ist weiß gestrichen. Der Signalscheinwerfer befindet sich offen auf dem im oberen Bereich weiß verlatteten Stahlgerüst.

Das Oberfeuer Soltplate befindet sich auf einem 31 m hohen, schwarz gestrichenen dreibeinigen Gitterturm. Zur deutlichen Unterscheidung von den anderen ähnlichen Türmen wurde als Toppzeichen eine runde, auffällige korbähnliche Verlattung aufgesetzt, in der sich der freistehende Signalscheinwerfer befindet. Der Turm ist auch in unteren Bereichen schwarz verlattet. Ähnliche Oberfeuer findet man noch weitere drei Male entlang der Weser (Stempelsand, Reiherplate, Großensiel).

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