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Seezeichenarten > Feste Seezeichen > Baken (und Kapen) > Baken in Deutschland > Neuwerk | Ostbake

Foto: 31.03.2002 / © leuchttuerme.net

Die Insel Neuwerk wartet auch heute noch mit zwei Baken auf. Während die Nordbake in geringem Abstand zur Fahrwasserrinne an der Nordwestseite der Insel im flachen Watt steht, befindet sich die Ostbake direkt auf der Insel und kann nach einem gut halbstündigen Spaziergang vom Anleger aus per pedes erreicht werden. Interessant ist diese Bake auf Grund ihres außergewöhnlichen Toppzeichens mit zwei Kreisflächen. Leider befand sich das hohe Holzbauwerk bei unserem Besuch im März 2002 schon in einem schlechten Zustand: Mehrere Hinweisschilder warnten vor einer Annäherung wegen Baufälligkeit. Bei den Orkanstürmen vom 18./19. Januar 2007 trat dann das Unabwendbare ein: Die Bake stürzte zusammen. Erst im September 2009 wurde sie durch einen Neubau ersetzt, nachdem lange Diskussionen im Vorfeld über Sinn und Zweck eines in nautischer Hinsicht fast bedeutungslos gewordenen Bauwerks vorausgegangen waren.

Zitat von deutsche-leuchtfeuer.de: Die Ostbake wurde 1635 durch den Hamburger Barsenmeister Peter Petersen, genannt »Klappmütze«, erbaut. Die Bake wurde daher auch Klappmützenbake genannt. Diese hölzerne Bake, mit dem Toppzeichen (zwei Kreise verschiedener Größe), diente vom Anfang an nur der Orientierung des Tonnenlegers beim Auslegen der Elbtonnen.

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