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Technik & Funktion > Kennungen

Die Leuchtfeuer strahlten jahrhundertelang – nicht zuletzt aus den bereits bekannten technischen Gründen – ein gleichmäßiges, mehr oder weniger helles Licht aus. Mit der Weiterentwicklung der Lichtquellen war es aber auch möglich, das Licht zu steuern und damit Signale zu übertragen, z.B. durch verschiedene Farben (Weiß, Rot, Grün) oder die Dauer der Lichterscheinungen bzw. deren Abfolge. Hierdurch wurde es möglich, jedem Leuchtfeuer eine eigene Leuchtcharakteristik zuzuweisen, die seine Funktion unterstützt oder – im Falle der großen Seefeuer – eine eindeutige Identifizierung eines beliebigen Feuers zulässt. Diese Charakteristik wird Kennung genannt.

Über die Art und die Signale der Leuchtfeuer geben die Leuchtfeuerverzeichnisse an Bord der Schiffe Auskunft. Grundsätzlich werden die Lichtsignale unterschieden in

  • Scheine – lang andauernde Lichtsignale zwischen zwei kurzen Verdunklungen
  • Blitze – kurze Lichtsignale von höchstens 2 Sekunden Dauer in vergleichsweise lang andauernder Dunkelheit (oder schwachem Licht)
  • Blinke – Lichtsignale von mindestens 2 Sekunden Dauer in vergleichsweise lang andauernder Dunkelheit (oder schwachem Licht)

Die Kennung eines Leuchtfeuers besteht u.a. aus einer Kombination dieser Signale. Selbstverständlich werden die Kennungen vor allem in Gegenden mit mehreren Leuchtfeuern so unterschiedlich wie möglich gestaltet.

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